Grundtechniken mit den neuen Albrecht Dürer Künstleraquarellmarkern

Der neue Albrecht Dürer Künstleraquarellmarker ist die moderne Definition der Aquarellmalerei: Ein absolut hochwertiges Zeichengerät, das sowohl spontanes Skizzieren als auch malerisches Aquarellieren unterstützt. Die Tinte auf Wasserbasis ist immer einsatzbereit und zudem hervorragend mit Wasser vermalbar.

Qualität ist unsere Maxime. Deshalb zeichnen sich die Künstleraquarellmarker durch eine hohe Pigmentierung und eine hervorragende Lichtbeständigkeit aus. Die Farben folgen dem Faber-Castell Farbnummernsystem und sind somit verlässlich kombinierbar mit anderen Künstlerstiften von Faber-Castell. Die Vielseitigkeit des Albrecht Dürer Künstleraquarellmarkers überzeugt vor allem auf Reisen. Wer gerne unterwegs Eindrücke festhält, wird begeistert zu diesem Stift greifen. Zwei Stiftspitzen - Pinselspitze und Faserspitze - bieten dem Künstler die Flexibilität im persönlichen Zeichenduktus. Die Tinte verleiht Skizzen und Vorzeichnungen bereits beim Zeichnen eine hohe Dynamik, die durch Vermalen mit Wasser gesteigert wird.

Das richtige Papier

 

Gute Zeichenergebnisse hängen entscheidend vom verwendeten Papier ab. Für ein optimales Ergebnis empfehlen wir Aquarellblöcke von Canson Montval (300g/qm - feingekörnt) und Hahnemühle Fine Art Britannia (300g/qm - satiniert - hot pressed). Diese Aquarellblöcke bestehen aus Zellulosepapier und unterstützen eine gute Wasservermalbarkeit der Tinte. Aquarellblöcke haben den Vorteil, dass ihre Ränder verleimt sind und sich das Papier nach dem Aquarellieren wieder glatt zieht. Bei Verwendung einzelner Blätter sollte man das Blatt vor dem Aquarellieren auf einer Unterlage fixieren. Je höher die Grammatur eines Papiers ist, umso besser ist die Planlage beim Aquarellieren. Der Albrecht Dürer Künstleraquarellmarker schlägt nicht durch das Papier, sodass in Skizzenbüchern Vorder- und Rückseite verwendbar sind.

Farben mischen

Farben mischen ohne Wasser
Beim trockenen Überlagern von Farben erzeugen die Künstleraquarellmarker klare Linien und Kanten. Die Transparenz der Tinte lässt überlagerte Farbflächen durchscheinen und sorgt somit für extravagante Mischtöne. Die Reihenfolge der Farbschichten bestimmt den Farbton. Gelb über Blau gesetzt ergibt einen anderen Grünton als Blau über Gelb gesetzt.
Farben mischen mit Wasser
Mit Pinsel und Wasser lassen sich übereinander gelegte Farben anlösen und vermischen. Die Kanten und Linien der Zeichnung verschwimmen beim Aquarellieren und hinterlassen malerische Flächen mit der typischen Aquarelloptik.
Farbe anlösen auf separatem Papier
Beim Aquarellieren einer Zeichnung kann es durchaus einmal passieren, dass eine Farbe noch nicht die Intensität oder Farbstimmung hat, die man sich erhofft hat. Kein Problem, denn zusätzliche Farbe ist auf einem separaten Blatt Papier schnell angelöst und lässt sich in die noch feuchte Farbfläche problemlos einarbeiten.

Tipp

Sollte eine Stiftspitze mal schmutzig sein und Farbreste anderer Farben aufzeigen, kann diese einfach mit einem Papiertuch gesäubert werden.

Schraffur

Kreuzschraffuren

Mit Schraffuren werden die Lichtverhältnisse von Objekten zeichnerisch definiert. Linienstärke, Linienabstand und -dynamik bestimmen hierbei das Erscheinungsbild. Je dichter die Linien aneinander gesetzt sind, umso intensiver und dunkler ist die Farbwirkung.

Bei der Kreuzschraffur werden Schraffuren in unterschiedlichen Winkeln überlagert. Dichte, Farbigkeit und Farbintensität der Kreuzschraffuren beeinflussen vielfältige Mischtöne und Schattierungen.

Formende Schraffur
Formende Schraffuren nehmen die individuelle Kontur des Objektes auf, die Linien verlaufen also parallel zur Objektkante.

Aquarelltechniken

Farbverläufe

Die Albrecht Dürer Künstleraquarellmarker geben dem Künstler die Freiheit, alle gängigen Aquarelltechniken anzuwenden. Die Pigmente der Tinte lösen und verteilen sich optimal im Wasserfilm und verwandeln Flächen und Schraffuren im Handumdrehen zu ausdrucksstarken Aquarellbildern.

Legt man zwei Farbflächen nebeneinander an und vermischt diese mit einem nassen Pinsel von der Mitte aus, entstehen fließende Farbverläufe und brillante Mischfarben.

Sprühflasche
Extravagante Effekte entstehen beim Besprühen einer Zeichnung mit Wasser aus einer Sprühflasche. Die punktuell zerfließenden Farben sorgen für sofortige Spontanität und Lebendigkeit im Bild.
Getrocknete Farben anlösen
Reizvolle Aquarelleffekte entstehen auch, wenn man mit einem nassen Pinsel schon leicht angetrocknete Farbe wieder anlöst.
Lasur
Lasuren bringen Schicht für Schicht Tiefe in ein Bild. Jede Farbschicht muss vor dem Auftragen der nächsten Farbe trocknen. Die Farbschichten lassen die darunter liegenden Farben durchscheinen und mischen sich optisch mit ihnen. Für sehr feine, helle Lasuren mit vielen Schichten empfiehlt sich das Anlösen der Farbe auf einem separaten Papier.

Nass-in-Nass

Jeder Aquarellmaler kennt und liebt diese Maltechnik. Zunächst wird das Papier mit klarem Wasser gut angefeuchtet. Beim anschließenden Zeichnen auf dem nassen Papier lösen sich die Farbpigmente sofort und verteilen sich malerisch in der feuchten Fläche.
Salztechnik
Für diese strukturgebende Technik wird grobkörniges Salz auf die aquarellierte Farbfläche gestreut. Nach vollständiger Trocknung wird das Salz mit dem Finger oder einem Pinsel entfernt - wunderschöne Strukturen sind das Ergebnis.
Farbe partiell verwischen

Spezialtechniken mit dem Wassertankpinsel

Der Faber-Castell Wassertankpinsel ist der optimale Begleiter für den Künstleraquarellmarker, um alle beschriebenen Techniken unterwegs umzusetzen. Darüber hinaus lassen sich Bilder mit weiteren Techniken individuell und lebhaft gestalten.

Eine spannungsreiche Optik entsteht im Zusammenspiel von nicht angelöster und angelöster Tinte. Partiell verflüssigte Farbe lässt sich mit dem Wassertankpinsel verwischen und verleiht dem Bild eine besondere Dynamik.

Granulierung

Führt man die Pinselspitze des Wassertankpinsels oberflächlich über das Papier, bleiben die Pigmente nur auf der obersten Schicht der Papierkörnung liegen und erzeugen interessante Effekte. Eine stärker strukturierte Oberfläche des Papiers ist deshalb für diese Technik von Vorteil.
Schabetechnik
Mit der keilförmig gestalteten Seite der Verschlusskappe lässt sich angelöste Farbe leicht auf dem Papier verschieben und erzeugt so ungewohnte, wie mit einem Malmesser gestaltete, Strukturen.
Kratztechnik
Die integrierten Rillen der Verschlusskappe laden zu kreativen Effekten ein: Durch Ritzen des feuchten Papiers setzen Linienmuster in variierenden Ausprägungen starke Akzente im Bild.

Maskieren

Die Maskierflüssigkeit schützt Flächen, die in der Papierfarbe erhalten bleiben oder zu einem späteren Zeitpunkt gestaltet werden sollen. Sie wird vor Arbeitsbeginn mit einem Pinsel auf die zu schützenden Bildpartien aufgetragen und muss anschließend trocknen. Nach dem Zeichnen und Aquarellieren entfernt man die Maske vorsichtig mit dem Finger vom getrockneten Bild.

Der Fachhandel bietet weiße und blaue Maskierflüssigkeit an. Der Unterschied liegt lediglich in der besseren Sichtbarkeit der maskierten Flächen. Es ist also reine Geschmackssache, welcher Maskierfarbe der Künstler den Vorzug gibt.

Mixed media

Pitt Artist Pen

Durch Kombinieren der Albrecht Dürer Künstleraquarellmarker mit anderen Mal- und Zeichenmedien entwickeln sich verblüffende Bildkompositionen.

Der Strich des lichtechten Pitt Artist Pen Tuschestiftes ist hervorragend zum Skizzieren, Vorzeichnen und Akzentuieren geeignet. Seine Wasserfestigkeit lässt die Tuschezeichnung beim anschließenden Aquarellieren vollkommen unberührt, die Linien bleiben exakt stehen. Pitt Artist Pen Fineliner in unterschiedlichen Strichstärken und der Pitt Artist Pen Brush mit seiner flexiblen Pinselspitze bereichern den Zeichenduktus eines jeden Künstlers.

Castell 9000 Grafitstifte
Mit Bleistiften kombinierte Bilder bestechen durch eine edle Optik. Auf ein getrocknetes Aquarell aufgesetzt, verleiht die Zeichnung dem Aquarellbild Eleganz und subtile Ausstrahlung.