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Allgemeine Informationen zu Faber-Castell Radiergummis und korrekter Verwendung

Historisches zum Radierer

Der „erste“ Radiergummi wurde aller Wahrscheinlichkeit nach von einem italienischen Maler benutzt, der seinen Schülern im 16. Jahrhundert empfahl, Bleistiftstriche mit Brot auszuwischen. 1770 wies dann der britische Naturforscher Priestley darauf hin, dass sich kleine Kautschukwürfel vorzüglich zum Radieren eignen. Darum nannte er diesen Stoff „Indian Rubber“. Der „Rubber“ kam zwar aus Amerika, aber da man gewohnt war, alles, was aus Amerika kam, indisch zu nennen, blieb es bei dieser ungenauen Bezeichnung. Noch heute wird der Kautschuk Indian Rubber genannt, jetzt ist aber die Bezeichnung eher berechtigt, weil der Kautschuk aus dem ostasiatischen Raum kommt.

Richtiges Radieren

Beim Säubern größerer Flächen Graphit, insbesondere von mehrzeiligen Schriften oder von Strichfeldern kann es passieren, dass der beste Radierer zu „schmieren“ beginnt. Das liegt daran, dass versucht wird, zu schnell zu säubern und die Radiererteilchen zuviel Graphit aufnehmen müssen. Der Radierer kann seine Aufgabe nur erfüllen, wenn Radierzüge so geschehen, dass ein ausgewogenes Verhältnis zwischen graphitfreien Flächen und graphithaltigen Flächen entsteht. Der Radierer darf sich nicht „übersättigen“! Radieren parallel zum Strich: Fläche wird unsauber, Radiervorgang verzögert sich unnötig! Radieren schräg zum Strich: Es ergibt sich durch stückweises Radieren eine schnelle und einwandfreie Säuberung!