DER BLEISTIFT IST GAR KEIN BLEISTIFT ...

 
 

Im 16. Jahrhundert fand man in England in den Cumberland Hügeln einen schwarz schimmernden Stoff, den man folgendermaßen beschrieb: "Er fühlt sich fettig an, verfärbt die Finger, aber ist ideal zum Zeichnen und Schreiben".

 

Da dieses Material den damals bekannten Bleierzen sehr ähnlich war, nannte man die Stifte, die man daraus produzierte eben Bleistifte. 

 

Erst Jahrhunderte später gelang es dem schwedischen Forscher Scheele darzustellen, dass es sich bei dem Stoff um kristallisierten Kohlenstoff handelte, den er Graphit (vom griechischen grapho = Schreiben) nannte. 

 

Aber der Name Bleistift hatte sich bereits so verfestigt, dass es bis heute dabei geblieben ist, obwohl sich keinerlei Blei in der Mine befindet.

 
 

So sieht Graphit aus, ein wichtiger Bestandteil der Bleistiftminen.